Natürliche Behandlungsmöglichkeiten von Scheidenpilz

Okt - 21
2015

Natürliche Behandlungsmöglichkeiten von Scheidenpilz

Ein lästiger Begleiter

Candida Albicans, oder besser bekannt unter seiner gefürchteten Bezeichnung Scheidenpilz, sorgt regelmäßig für lästige Beschwerden.

Dabei stellt eine vaginale Hefepilzinfektion meist ein übermäßiges Wachstum von Hefezellen dar. Bevor Sie sich an eine Selbstbehandlung des Scheidenpilz wagen sollten vor ab die Symptome der Pilzinfektion geklärt werden. Meist kennzeichnen sich diese durch einen extremen Juckreiz in der vaginalen Region. Weiter Anzeichen für eine Infektion können gerötete Vaginal-Schleimhäute darstellen, ein starkes Brennen im Vaginalbereich, ein Brennen beim Wasserlassen sowie ein weißer Ausfluss. Auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr deuten auf eine Pilzinfektion hin.

Um welche Pilz-Art handelt es sich genau?

Es gibt einige natürliche Behandlungsmittel mit denen Sie den lästigen Scheidenpilz beherrschen können. Trotzdem sollte stets der Gang zum Arzt oberste Priorität besitzen, schließlich sollten Sie auch Gewissheit darüber haben ob es sich tatsächlich um einen Scheidenpilz handelt. Ein weiterer wichtiger Grund ist die Feststellung durch den Arzt um welchen Pilz es sich denn nun genau handelt, um den Scheidenpilz natürlich zu bekämpfen.

Als resistent gegen schulmedizinische Anti-Pilz-Medikamente gelten zum Beispiel Candida glabrata und der Candida krusei. Eine genaue Untersuchung bringt Klarheit über die Pilz-Art. Anschließend kann über eine geeignete Behandlung abgestimmt werden.

Natürliche Behandlungsmethoden als Alternative

Anstelle von überteuerten und manchmal auch unwirksamen chemischen Marken-Medikamenten kommen vor allem natürliche Heilmittel in Frage dem Scheidenpilz entgegenzuwirken. In Naturkostläden sind Cranberrypillen erhältlich die dem Körper mit viel Vitamin während des Heilungsprozesses unterstützen. Alleine durch Cranberrypillen wird der Scheidenpilz zwar nicht geheilt, dennoch können diese Pillen als Ergänzung zur Heilung eingenommen werden da diese das Immunsystem stärken und zu einem ganzheitlichen, positiven Körpergefühl führen.

Übertriebene Hygiene schadet mehr als das sie nützt

Eine übertriebene Hygiene wie es in der heutigen Zeit durch Fernsehen und Werbung propagiert wird, kann den Scheidenpilz begünstigen. Waschlotion, Cremes und Duschgel zerstören diese zerstören die natürliche Scheidenflora. Dadurch wird der körpereigene Schutz aufgehoben und es Pilzen ermöglicht sich einfach anzusiedeln. Reines Wasser zur Reinigung des Intimbereichs und eine natürliche Waschlotion die frei von Düften ist reicht hier vollkommen aus. Die Naturheilkunde empfiehlt anschließend die Verwendung von kolloidale Silber. Dieses wird auf die Schamlippen und Scheide verteilt und soll dem Pilzwachstum Einhalt gebieten.

Weitere effektive natürliche Behandlungsmethoden

Auch ein kolloidale Silber getränkter Tampon kann hier zum Einsatz kommen um einen ähnlichen Effekt über Nacht hervor zu rufen. Für eine Vaginalspülung die den Pilz bekämpft kommt vor allem Grapefruitkernextrak in Frage. Etwas Grapefruitkernextrakt sollte hierbei mit ungefähr 150 ml Wasser vermischt werden. Die Spülung kann anschließend ein oder zweimal am Tag erfolgen. Ebenfalls dem Pilz entgegen wirkend ist die äußerliche Auftragung von Oreganoöl und Kokosöl. Kokosöl beschleunigt die Wundheilung wie man auf dieser Website (Liste der Ursachen & Symptome) berichtet. Das darin enthaltende Laurylsäure vernichtet die Pilze und besitzt gleichzeitig eine antibakterielle Wirkung. Natürliche Behandlungsmöglichkeiten können also eine echte Alternative beim Scheidenpilz bieten.